Häufig gestellte Fragen

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Alarmierung

Aufgrund der aktuellen Situation möchten wir weniger AdF aufbieten um, sie nicht unnötigen Risiken auszusetzen. Wie können wir vorgehen?

Es ist wichtig, dass die Grundstruktur der Alarmierung (KA, BAG, GA) im Kern so bestehen bleibt. Auch die Spezialgruppen müssen weiter so funktionieren. Aufgrund der aktuellen Situation kann aber die Tagesverfügbarkeit der AdF höher sein, was auch ein Reduzieren der AdF pro Gruppe zulassen würde. Eine Möglichkeit ist, die Feuerwehr z.B. zugsweise zu alarmieren, so dass sich im Normalfall die einzelnen Züge nicht treffen.

Jede Feuerwehr hat die Möglichkeit, die Einteilung der AdF selbstständig innerhalb der bestehenden Alarmgruppen zu optimieren. Die Daten werden jeweils Montag-Mittag und Freitag eingelesen.

Allgemein

Kann die Feuerwehr auch mit mehr als 15 Personen Übungen durchführen?

Ja. Das Verbot von Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen gilt nicht für Feuerwehrübungen. Einerseits ist der betreffende Raum während einer Feuerwehrübung nicht öffentlich und andererseits handelt es sich nicht um eine lose und spontane Menschenansammlung. Ein Vorhandensein eines Schutzkonzeptes wird dringend empfohlen. Ebenso soll das Schutzkonzept nicht nur erstellt, sondern auch gelebt werden!


Gibt es Einschränkungen/Empfehlungen bei der maximalen Anzahl AdF bei einer Übung?

Je höher die Anzahl der Anwesenden ist, desto höher ist das Risiko einer Ansteckung. Auch mit Masken bleibt ein Restrisiko. Mit kleinen Gruppen an verschiedenen Daten üben und, wo nicht zwingend notwendig, keine grossen Übungen machen, das hilft in allen Belangen. Die Empfehlung, keinesfalls mit über 50% des Bestandes zu üben, gilt weiterhin, insbesondere auch für Kader- und Offiziersübungen.


Dürfen Übungen mit der Jugendfeuerwehr durchgeführt werden?

Mit dem 1. Lockerungsschritt per 01. März 2021 dürfen Übungen der Jugendfeuerwehr wieder durchgeführt werden. Zu beachten ist, dass in möglichst kleinen Gruppen dezentral und mit einem entsprechenden Schutzkonzept gearbeitet wird.
Von gesellschaftlichen Anlässen innerhalb der Jugendfeuerwehr soll vorerst abgesehen werden.


Was nützt dem AdF das Tragen der Masken im Einsatz oder an den Übungen?

Es verhindert den Gang in die Quarantäne und natürlich das Risiko einer Ansteckung bzw. einer Virusweitergabe. Wenn aber nach dem Einsatz oder der Übung gemeinsam noch etwas getrunken/gegessen wird, die Masken fallen und eine Durchmischung erfolgt, sind alle beteiligten Personen als enge Kontaktpersonen zu betrachten und alle müssen in Quarantäne.


Wie ist das Vorgehen, wenn nach einer Feuerwehrübung, einem Einsatz oder nach einer Ausbildung ein/e AdF positiv getestet wird, dabei aber die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, resp. das Schutzkonzept eingehalten wurde?

Der AdF darf weder bei Übungen noch bei Einsätzen teilnehmen und es wird eine Isolation verfügt. Das Contact Tracing kann die AdF zur Umsetzung der Schutzmassnahmen befragen. Das Kommando muss jederzeit die Präsenzliste aushändigen können sowie Auskünfte über die Schutzmassnahmen geben können. Vorteilhaft ist ein Schutzkonzept vorzuweisen.


Ein AdF hatte (sehr wahrscheinlich) COVID-19. Drängt sich eine vorzeitige Tauglichkeitsuntersuchung auf?

Bei speziellen Fragestellungen oder unklaren Fällen kann von Seiten des Kommandos der Feuerwehr oder von Seiten des Feuerwehrarztes bei allen AdF (allgemeiner Feuerwehrdienst oder ASGT) jederzeit eine ärztliche Untersuchung verlangt werden.
(Auszug aus den Richtlinien für die ärztliche Untersuchung von Feuerwehrleuten des SFV von 2007, rev. 2013/Seite 2, 1. Spalte unter “Bemerkung” zum modularen Untersuchungsgang > www.swissfire.ch > Tauglichkeit)


Dürfen Fahrschulen und -trainings wieder durchgeführt werden?

Ja. Es gilt jedoch, die Abstände einzuhalten, bzw. ein Schutzkonzept anzuwenden (z.B. Masken). Siehe ASTRA-Merkblatt.


Einsatz

Die Feuerwehr wird zur Traghilfe vom Rettungsdienst aufgeboten. Erhalten wir Schutzausrüstung?

Der Rettungsdienst, welcher die Feuerwehr zur Unterstützung aufgeboten hat, gibt jenen AdF, welche direkt am Patienten arbeiten, einsatzbezogen Schutzausrüstung (z.B. Chirurgenmasken) ab. Des Weiteren ist angezeigt, sich mittels Helmvisier oder Schutzbrillen und Nitrilhandschuhen zu schützen (Einsatzhygiene).

Kurswesen

Ab wann bietet die GVZ wieder Feuerwehrkurse an?

Die GVZ führt derzeit systemrelevante Kurse (insbesondere Grund- und Beförderungskurse) durch. Einige weniger relevante Kurse (z.B. Partnerkurse und Medienkurs) wurden abgesagt.
Das Schutzkonzept vom AZA wird dabei konsequent angewendet:

AZA-Schutzkonzept


Werden aufgrund abgesagter Kurse Ausbildungskursentschädigungen ausbezahlt?

Die Grundlagen für die Auszahlung einer Ausbildungskurs-Entschädigung sind im § 14 der Feuerwehrverordnung und im Merkblatt 40.09 “Entschädigung für Ausbildungskurse (AKE)» enthalten. Darin steht jeweils, dass für die Teilnahme an Kursen eine solche Entschädigung ausbezahlt wird. Wird also ein Kurs abgesagt oder fehlt ein Teilnehmer aus persönlichen Gründen an einem Kurs, gibt es keine Rechtsgrundlage, eine Entschädigung auszuzahlen.

Die AKE ist dafür vorgesehen, die Abwesenheit eines Angehörigen der Feuerwehr (AdF) vom Arbeitsplatz durch den Besuch des Kurses zu entschädigen. Findet ein Kurs nicht statt, steht dieser wieder an seinem Arbeitsplatz zur Verfügung und eine AKE wird nicht geschuldet bzw. ausbezahlt.


LZB / Materialsupport / Neuwarenlager

Ist im Neuwarenlager noch Schutzmaterial vorhanden?

Ja. Zwischenzeitlich kam es in den letzten Monaten teilweise zu Lieferengpässen. Betroffen war folgendes Material:

  • Mundschütze
  • Nitrilhandschuhe
  • Desinfektionsmittel
  • Schutzbrillen

Aktuell ist das meiste Material bestellbar, unterliegt jedoch einer grossen Preisschwankung. Die GVZ ist besorgt, jeweils raschmöglichst für Nachschub zu sorgen, um die Feuerwehren für das Kerngeschäft ausrüsten zu können.
Auch wenn einige Artikel zeitweise nicht mehr im Abashop gelistet sind, sind noch Reservemengen für einsatzbedingten Verbrauch vorhanden. Ein Nachfragen beim Neuwarenlager lohnt sich.


Ist der Pikettdienst des Materialsupports weiterhin gewährleistet?

Für Materialbezug bei Ernstfalleinsätzen steht das Personal des Materialsupports wie gewohnt rund um die Uhr auf Pikett. Sie sind erreichbar unter der Notfall-Nummer 044 872 14 44 oder in dringenden Fällen direkt via 118.


Kann ich im LZB noch Material abholen?

Ja, das LZB ist nach wie vor geöffnet. Das Material wird auf der Rampe bereitgelegt und es kann somit unter Einhaltung von “Social Distancing” eingeladen werden. Ein physischer Einlass in das Gebäude wird derzeit nicht mehr gestattet.


Werden die Gasmessgeräte momentan geprüft?

Ja; bitte vorher einen Termin mit dem Materialsupport vereinbaren.

Wird der Ärzteteil im blauen Koffer momentan geprüft?

Ja; bitte vorher einen Termin mit dem Materialsupport vereinbaren.


Darf ich defektes Material für die Reparatur weiterhin vorbei bringen?

Ja; allerdings können keine verbindlichen Angaben zur Dauer der Reparatur gemacht werden, da man für gewisse Arbeiten von Dritten abhängig ist.